SchulprofilKooperationsklassen 
Kooperationsklassen

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Geschichte der Kooperationsklassen

Die Kooperationsklassen wurden im Schuljahr 2000/2001 von den  beteiligten Schulen zunächst als Schulversuch  eingeführt.

Sie sind  aber seit dem Schuljahr 2004/2005 fester Bestandteil des Baden-Württembergischen Schul-
systems.

Was bedeutet "Kooperationsklassen"?

Die SchülerInnen besuchen einen zweijährigen Bildungsgang, in dem Werkrealschulen, Praktikumsbetriebe und die  Berufsschulen unmittelbar zusammenarbeiten.

Wer passt in die Klasse?

SchülerInnen aus Klasse 8 und 9 der Werk- oder Hauptschule, die (aus welchem Grunde auch immer!) auf dem normalen Wege nur schwer oder vielleicht sogar keinen Hauptschulab-schluss erreichen können.

Aufnahmemöglichkeiten

Zur Verfügung stehen an jeder der beiden Hauptschulen jeweils 16 Plätze, davon jeweils 8 Plätze für die Kooperation mit der Gewerb-lichen Berufsschule und 8 Plätze für die Koope-ration mit der Hauswirtschaftlichen Berufs-schule.

Die Ziele

> Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit
> BVJ-Abschluss oder ein dem Haupt-
   schulabschluss gleichwertiger  Bildungs-
   abschluss
Persönliche Voraussetzungen

> Erkennbare  Lernbereitschaft
> Angemessenes  Sozialverhalten

Zugangsvoraussetzungen

> Zustimmung der Erziehungsberechtigten
> Zuweisung durch die Klassenkonferenz

Die Vorteile

> Lernen in kleinen Gruppen
> Praxisorientiertes Lernen
> Umfangreiche Berufspraktika im 2. Jahr



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Über die Koop-Klassen zur Berufsausbildung


Das erste Jahr findet schwerpunktmäßig an der Werkrealschule statt, wobei die Schüler an ein bis zwei Tagen fachpraktischen Unterricht an den Beruflichen Schulen erhalten.

Die   Schüler legen am Ende des ersten Jahres eine Prüfung in Fachpraxis ab.

Das  zweite Jahr findet schwer-punktmäßig an den Beruflichen  Schulen  statt. Hier werden die Schüler in den fachtheoretischen sowie in den allgemeinbildenden Fächern gezielt auf einen dem Hauptschulabschluss gleichwer- tigen Bildungsabschluss vorbereitet.

An  ein bis zwei Tagen in der Woche absolvieren die Jugend-lichen außerdem ein Betriebspraktikum.